Förderung von Gesundheitsprojekten in Lebenswelten

Seit der Verabschiedung des neuen Präventionsgesetzes (2016) fördern Krankenkassen Präventions- und Gesundheitsprojekte in Settings/Lebenswelten im großen Stil. Im  “Förderprogramm von Projekten in Lebenswelten nach § 20a SGB V” können Präventionsvorhaben bis zu 3 Jahre gefördert werden. Gefördert werden Personalkosten, z.B. eine Stelle für einen Gesundheitskoordinator im Quartier und sachbezogene Kosten. Eine Förderhöchstsumme ist erstmal nicht vorgesehen, die Eigenmittel sind sehr gering bzw. werden im Einzelfall ermittelt.

Gefördert werden Projekte, die das Gesundheitsverhalten von Menschen positiv beeinflussen, also ihr Ernährungs-, Bewegungs- und Suchtverhalten, aber auch ihren Umgang mit Stress oder ihre Alltagskompetenzen stärken. (= Verhaltensbezogener Ansatz)
Die Projekte sollen jedoch nicht nur das individuelle Gesundheitsverhalten  verbessern, sondern auch das Umfeld, in dem die Menschen leben. (= Verhältnisbezogener Ansatz) Ausgesprochen erwünscht sind Projekte, die sich auf ein gesamtes Quartier beziehen und zielgruppenübergreifend angelegt sind bzw. eine integrierte Versorgung ermöglichen.

Mehr Info finden Sie auch auf der Seite: www.praeventionskonzept.nrw.de